Herzlich willkommen macaron

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    • Herzlich willkommen macaron

      erstmal "Hallo" von unserem ganzen Team,
      leider ist der Grund warum du bei uns gelandet bist wahrscheinlich nicht so erfreulich, aber wir werden zusammen versuchen dir zu helfen.
      Vielleicht kannst aber auch du mit deiner Erfahrung der einen oder anderen hier weiterhelfen.

      falls du lieber gleich einen Beitrag/Frage erstellen möchtest benutze bitte eine der folgenden Kategorien (so können wir schneller helfen).

      - Blasenentzündung
      - Scheidenpilz
      - Bakterielle Vaginose
      - Allgemeine Probleme
      - Vulvodynie


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      Mauerblümchen


      Liebe Grüße
      Das Team von Frauen-Leiden.org
    • Liebes Forum,
      ich möchte mich kurz vorstellen...
      Ich leide seit einem Jahr an wiederkehrenden Blasenentzündungen ohne Bakteriennachweis... Ende August 2013 habe ich mich zu einer Blasenentzündung überreden lassen (da ich öfter rosa Plättchen, evtl Hautschuppen?) im Urin hatte und das meiner Gyn erzählte. Da ich chronische Schmerzpatientin und lange schon starke Medis nehme, hat sie mich zu einer Urologin überwiesen, die mir prompt eine Spiegelung aufdrang. Leider hab ich mich überreden lassen. Schon der Katheterurin hat mich komplett überrumpelt und ebenso die Spiegelung war extrem schmerzhaft. Gefunden hat man nichts, außer einer zu engen Harnröhre. Mir wurde empfohlen, diese zu weiten... Ich denke heute, dass ich aufgrund meiner chronischen Rückenschmerzen schon lange an einem verkrampften Beckenboden litt, weshalb die Spiegelung auch so schmerzhaft war. Im laufe der Zeit bekam ich dann alle 2-3 Wochen eine gefühlte Blasenentzündung, obwohl ich sowas gar nicht kannte und auch früher generell nie Probleme mit Pilzen oder Entzündungen hatte (außer einer Konisation 2004, die aber problemlos verlief).
      Ich wurde immer empfindlicher und reagierte plötzlich auf alles Blasenschädliche wie Kälte oder v.a. GV. Ich bin immer wieder zu neuen Ärzten gerannt und meist fand man keine Bakterien. Nur einmal verschrieb mir ein Urologe ein niedrigdosiertes AB (Nifuretten), die ich 2 Wochen einnahm. Geholfen hat es nichts. Leider kamen mit den Entzündungen irgendwann auch andere Schmerzen im äußeren Genitalbereich (Klitoris, Schamlippen), einschießende Schmerzen in Richtung Harnröhre oder in den Unterbauch und andere Missempfindungen wie Jucken an der Vulva und am After hinzu. Der Geschlechtsverkehr wurde dann auch schmerzhaft, beim Eindringen tat das Häutchen am Scheideneingang und die Reibung weh.
      .....Meine Gyn hat dann relativ schnell auf chronische Vulvodynie getippt und mich an die Uniklinik in München überwiesen. Dort fand man nichts, auch weil ich da grade beschwerdefrei war....Und der Rat, dass es an meiner Beziehung liegen könnte und dass Vulvodynie manchmal einfach so wieder aufhört, half mir nicht.
      Die Beschwerden kamen jetzt immer nach GV (unmittelbare Schmerzen dabei und danach, ein Gefühl des Zuschwellens, der Hitze, Jucken etc) und dann Blasenentzündungen, aber diese wurden in der Regel nach 2-3 Wochen besser und gingen bis auf eine sehr empfindliche Blase (wenn ich zu wenig trinke oder das Falsche, dann kommt sofort ein Brennen oder morgendliche Schmerzen von einer volleren Blase im Unterbauch und häufigen Harndrang) wieder weg; allerdings werden die Entzündungen gefühlt stärker.

      Was ich aber seit längerem habe, und mich extrem beunruhigt, ist eine extrem empfindliche Klitoris.. Enge Klamotten, Fahrradfahren etc. gingen gar nicht mehr, aber nach einer Zeit ging diese Überempfindlichkeit wieder weg, nur beim Tasten oder wenn mein Freund mich befriedigte, dann zuckte ich manchmal bei einer bestimmten Stelle zusammen.

      .... Und heute: Die letzte Blasenentzündung hab ich jetzt seit 4 Tagen hinter mir, aber der Schmerz an meiner Klitoris und vor allem die ganze linke innere Schamlippe links tut seit ca. 3 Wochen mehr weh und wird einfach nicht besser. Ich ertrage (mal wieder) keine Unterwäsche, keine engen Hosen, aber dieses mal ist es schlimmer, ich spüre meine ganze linke Schamlippe beim gehen, beim sitzen und auf Druck reagiert diese Region extrem empfindlich), ich habe sogar das Gefühl, dass mich die Schamhaare stören und Druck ausüben...
      Mein letzter Termin bei einer Gynäkologin liegt 3 Tage zurück. Ihr ist, außer, dass die Untersuchung für mich sehr schmerzhaft war, äußerlich nichts aufgefallen. Vorsorglich hat sie mir aber 2 Salben verschrieben, weil sie meinte, dass es theoretisch Lichen im Anfangsstadium sein könnte, den sie aber nicht gesehen hat (dafür müsste man eine Biopsie machen..).

      1. EMOVATE CREME
      2. OVESTIN VCR

      Das erste ist eine kortisonhaltige Creme.
      Das zweite ist eine Creme gegen "Estrogenmangel".

      Des Weiteren hat sie mir eine regelmäßige Anwendung von Deumavan empfohlen.
      Und mir einen Termin beim Neurologen und allgemein wegen Vulvodynie bei Dr. Petersen in Freiburg nahegelegt.
      Von einseitigen Schamlippen-Beschwerden hat sie noch nie was gehört...
      ...Und mir Infomaterial für Gepan Instill mitgegeben (ein Medikament für die Blasenschleimhaut zum Instillieren, was man bei der Horrordiagnose Interstitielle Cystitis bekommt... ich hoffe natürlich, dass ich das NICHT habe..:(:(:(!!!)).

      Meine Fragen: soll ich die oben genannten Cremes nehmen, obwohl ich keinen Lichen diagnostiziert bekam. Und war jemand schon bei Dr. Petersen
      oder weiß, ob dieser noch als Arzt tätig ist? Oder kann mir jemand noch einen Arzt in München oder Süddeutschland empfehlen? Auch einen Neurologen oder besser Neurologin, die sich vielleicht sogar mit Schmerzen im Genitalbereich auskennt?

      Ich habe große Sorgen, dass sich diese Überempfindlichkeit - Schmerz an der Klitoris oder an der linken Schamlippenseite verselbsständigt.. Da ich ja schon Schmerzpatientin bin, weiß ich wie schnell das geht... :(
      Kennt sich jemand mit Pudendus-Neuralgien aus? Ich war vor 3 Wochen 3 mal die Woche im Fitnessstudio (trotzdem) beim Radeln (und mir kommt vor, dass diese zur Verschlechterung beigetragen hat)

      Was ich momentan nehme:
      B- Vitamine
      Multigyn Actigel
      Majorana Tabletten von Weleda
      Deumavan
      Canephron gegen Reizblase
      Keltican Forte gegen Nervenbeschädigungen
      Schüssler Salze habe ich bestellt, aber noch nicht begonnen
      ... und sonst noch Beckenbodenentspannung (funktioniert aber sehr schlecht)
      Chinesische Medizin und Akkupunktur

      Hat jemand Tipps für mich?

      Lieben Dank, Macaron

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von macaron ()

    • Hallo macaron!

      Ich bin gerade über eine Suche zum Thema Pudendus-Neuralgie auf deinen Thread gestoßen. Ich selber versuche derzeit auch allerlei Mittle aus, wie es auch bei dir der Fall war:

      "Was ich momentan nehme:
      B- Vitamine
      Multigyn Actigel
      Majorana Tabletten von Weleda
      Deumavan
      Canephron gegen Reizblase
      Keltican gegen Nervenbeschädigungen
      Schüssler Salze"

      "Kennt sich jemand mit Pudendus-Neuralgien aus?"

      Da es sich bei der Pudendus-Neuralgie um eine Nervenschädigung handelt, würde ich auch das vorletzte Medikament empfehlen, da dieses ja vor allem für die Nervenregeneration gedacht ist, auch, wenn es aus Medikament gegen Rückenschmerzen vermarktet wird. Ich persönlich nehme aber ein anderes ähnliches Produkt von Zeinpharma, was sich Doloctan Forte nennt. Von der Wirkung allerdings fast identisch. Ich wollte fragen, wie es bei dir angeschlagen hat? Und woher hast du das Deumavan bezogen? (will es auch ausprobieren) . Das Doloctan habe ich übrigens bei Apotal gefunden.
      Ansonsten war es auch mal sehr hilfreich, deine Erfahrungen zu lesen. Generell ist es ja auch immer schön, sich auch mal mit Leidensgenossen auszutauschen.