Intimbeschwerden und Badespaß – sinnvoll oder ein No-Go?

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  • Intimbeschwerden und Badespaß – sinnvoll oder ein No-Go?

    Sommer – Sonne – steigende Temperaturen. Natürlich zieht es uns dann ins kühle Nass – aber ist das mit einem akuten Scheidenpilz wirklich sinnvoll?


    Scheidenpilz – was ist das eigentlich genau?
    Generell sind Pilze natürlicher Teil der Mikroflora des Menschen. Sie besiedeln in natürlicher Weise Haut und
    Schleimhäute. Sie sind somit ein Bestandteil des menschlichen Organismus und versuchen im Regelfall auch keine Beschwerden. Wenn es jedoch zu einer verstärkten, raschen Vermehrung dieser Pilze kommt – treten auch die verschiedenen Beschwerden auf. Der Scheidenpilz beispielsweise schätzt in besonderer Weise die feucht-warmen Bedingungen der Vagina. Hier hat er ideale Bedingungen um sich rasch zu vermehren. Die Folge sind Begleiterscheinungen, wie starker Juckreiz, verstärkter und veränderter Scheidenausfluss oder Rötungen. Der Scheidenpilz ist ein „Hefepilz“ der Gattung „Candida Albicans“.

    Für mehr Informationen zum Thema Scheidenpilz, klicken Sie auf diesen Link. Sie finden hier ebenfalls ein ärztliches Informationsvideo zum Thema.

    Badespaß und Scheidenpilz – passt das zusammen?
    Generell ist es nicht ratsam mit einem Scheidenpilz ins kühle Nass zu springen.
    Ein Scheidenpilz schätzt für seine rasche Vermehrung ein feucht-warmes Milieu. Beim Sonnenbaden zum Beispiel, fühlt sich der Pilz in feuchten Badeanzügen und Bikinihöschen besonders wohl. Auf der anderen Seite kann jedoch auch das Badewasser – ganz gleich ob im Schwimmbad, im See, im Meer oder in der Badewanne zuhause – zusätzlich reizend auf die Vaginalflora einwirken.
    Ein Badevergnügen mit Scheidenpilz kann die akuten Beschwerden durchaus noch verstärken und noch eine weitere
    Erkrankung aufsatteln, wie zum Beispiel eine bakterielle Vaginose.

    Man sollte auch bedenken, dass eine Scheidenpilz-Infektion ansteckend ist, zum Beispiel wenn zum Abtrocknen
    dasselbe Handtuch verwendet wird oder gar der Bikini untereinander ausgetauscht wird.

    Mit Sicherheit jedoch ist der Behandlungseffekt größer, wenn das angewendete Mittel gegen den Vaginalpilz auch in
    der Scheide verbleibt und nicht sofort wieder herausgespült wird.

    Maßnahmen zur Prävention und Vorbeugung von Scheidenpilz:
    Einen besonderen Stellenwert bei der Vorbeugung eines Vaginalpilzes hat die richtige Intimhygiene. Oftmals werden
    Beschwerden im weiblichen Intimbereich, erst durch eine zu häufige und übertriebene Intimhygiene ausgelöst.
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