Hausmittel gegen Blasenentzündung

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  • Jede Frau kennt sie, die lästigen Symptome einer Blasenentzündung. Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sind hier die ersten Anzeichen. Doch nicht immer muss der Hausarzt bei einer akuten Zystitis zu Rate gezogen werden, häufig helfen auch altbewährte Hausmittel. Nur wenn die Symptome nach zwei bis drei Tagen nicht abklingen oder sogar schwerer werden, muss der Arzt aufgesucht werden. Anders ist dies bei Schwangeren, die sollten besser nicht lange warten, bevor sie vom Arzt eine Diagnose erhalten.


    Die ersten Maßnahmen und üblichen Hausmittel
    Wer feststellt, dass er sich den Unterleib verkühlt hat, etwa durch zu langes Tragen von nasser Badekleidung, der sollte sofort erste Maßnahmen ergreifen. Brennt und schmerzt es beim Wasserlassen und ist der Harndrang groß, obwohl die Blase leer ist, dann handelt es sich auf jeden Fall um eine beginnende Blasenentzündung. Als Sofortmaßnahme sollten mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag getrunken werden. Auf Orangen- oder Zitrussäfte sollte hier jedoch vollkommen verzichtet werden, da diese die Blasentätigkeit und den Harndrang noch mehr anregen und die Blasenentzündung unter Umständen noch verschlimmern. Wer dennoch nicht auf Säfte verzichten möchte, greift zu Preiselbeer- oder Cranberry Saft. Diese können mit Wasser verdünnt oder in grünen Smoothies vermischt werden. Durch die Cranberrys wird die Blaseninnenwand geschmeidig und glatt, Bakterien haben hier keine Chance mehr, sich festzusetzen. Immer eine gute Wahl ist auch einfaches, stilles Wasser, das mit der Zeit die in der Harnröhre und der Blase befindlichen Keime schnell ausspülen kann. Denn bei einer Blasenentzündung ist es sinnvoll, auch oft Urin absetzen zu können, damit alle Bakterien gut ausgespült werden können. Leider kommt es bei den betroffenen Frauen häufig zur Vermeidung von Trinken, weil die Abgabe des Urins große Schmerzen verursacht. Doch dies ist leider die schlechteste Form, auf eine Blasenentzündung zu reagieren, denn dann können sich die hierfür verantwortlichen und schädlichen Bakterien erst recht festsetzen. Zusätzlich können Blasen- oder Nierentees mit den antibakteriellen Wirkstoffen von Bärentrauben- oder Birkenblättern über den Tag hinweg getrunken werden. Auf Kaffee oder Alkohol sollte während einer akuten Blasenentzündung ebenfalls vollständig verzichtet werden. Feuchtwarme Umschläge, angenehm warme Sitzbäder oder eine Wärmflasche helfen von außen.


    Als hilfreich erwiesen - kollodiales Silber
    Auf die Einnahme von Antibiotika sollte in der Regel verzichtet werden, denn je häufiger dieses eingenommen wird, desto resistenter wird der eigene Körper hiergegen, was zur Folge hat, dass die dritte oder vierte Blasenentzündung gar nicht mehr hierauf anspricht. Sollen daher die Bakterien in der Blase und den Harnleitern sinnvoll bekämpft werden, kann ein natürliches Antibiotikum, wobei es sich bei dem kollodialen Silber handelt, eingenommen werden. Bei einer akuten Blasenentzündung helfen hier meist zwei- bis dreimal täglich ein Teelöffel. Das kollodiale Silber sollte hierbei möglichst lange im Mund verbleiben, da die Wirkstoffe über die Schleimhaut aufgenommen werden. Gleichzeitig sollte hierbei auf Essen und Trinken für eine Stunde verzichtet werden.

    D-Mannose kann auch vorbeugend eingesetzt werden
    Nicht nur, wenn einen die Blasenentzündung bereits erwischt hat, auch vorbeugend hilft D-Mannose. Denn wenn manche Frauen nur ein- oder zweimal in ihrem Leben mit einer Blasenentzündung zu kämpfen haben, so kann es manche Frauen bis zu sechsmal oder häufiger in einem Jahr treffen. Bei der D-Mannose handelt es sich um eine Art von Zucker, doch im Gegensatz zu Glucose oder Haushaltszucker wird sie unverändert wieder aus dem Körper ausgeschieden und nicht verstoffwechselt. Der Effekt hierbei ist jedoch, dass sich die D-Mannose mit den Bakterien verbindet und diese mit dem Urin wieder aus dem Körper ausgespült werden. Wer regelmäßig D-Mannose zur Vorbeugung einnimmt, kann so schon eine beginnende Blasenentzündung direkt im Keim ersticken. Bei der Einnahme von D-Mannose sind keine Nebenwirkungen bekannt, so dass hier einer dauerhaften Einnahme zur Vorbeugung auch nichts im Wege steht.

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